Ich lese das neueste Buch von Saša Stanišić, das mit dem sehr langen Titel „Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguß nach vorne“. Und während ich lese, realisiere ich endlich wieder, wie viel Freiheit das Schreiben einer schenken kann. Man darf die dämlichsten und schlausten, die liebenswürdigsten und boshaftesten Dinge tun, man kann unmöglich aussehen und trotzdem Freunde habe, man kann Pommes in einen Wagon werfen und Möwen hinterher fliegen lassen.
Man kann das Elend und das Gefängnis der Realität verlassen.
@muetzenfalterin Wie verrückt, dass du dieses Buch liest, das ich heute für mich als Lesen-Will gebookmarkt habe. Wegen des tollen Titels. Ich bin gespannt über deine Eindrücke.
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@muetzenfalterin
Wie verrückt, dass du dieses Buch liest, das ich heute für mich als Lesen-Will gebookmarkt habe. Wegen des tollen Titels. Ich bin gespannt über deine Eindrücke.
stanisic schreibt magisch. Dieses Buch kenne ich noch nicht, aber in all seinen anderen Büchern besteht das Schwere neben dem Leichten.
poetisch, schalk, tiefgründig.
Freue mich auf die Gießkanne am Grab