„Wir haben mit der Vergangenheit abgeschlossen, aber die Vergangenheit nicht mit uns.“

Verzweifeln angesichts der Nachrichten. Wir müssen überlegen, was wir außerhalb des Netzes tun können, schreibt die gnädige Frau. Die letzten Nächte waren voller Albträume, aber was ist das, und was sind meine Sorgen, gegen das Leid der Geiseln und der Angehörigen, die seit über drei Monaten nicht wissen, ob ihre Geschwister, Eltern, Kinder, Geliebten, überhaupt noch leben.

Wenn die Verzweiflung zu groß wird sehe ich dem Schnee zu, sein sanftmütiges Fallen beruhigt mich.

Pedro Almodóvars „Julieta“ gesehen und zum was-weiß-ich-wievieltem Mal „Magnolia“ von Paul Thomas Anderson. Ich werde immer ein wenig traurig, wenn ich den wunderbaren Philip Seymour Hoffman sehe.

Unter anderem „Republik der Taubheit“ von Ilya Kaminsky gelesen. Kaum auszuhalten, weil es so schmerzhaft wahr ist.

Endlich den Druck von Johanna Hansen aufgehängt. Wir brauchen Schönheit. Und wir müssen alle freundlicher zueinander sein.

[Das Zitat im Titel ist die Fabel von Magnolia]

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