Die Frau packt Kisten ein, sie packt andere wieder aus. Sie räumt und ordnet, sie sortiert und faltet. Schließlich verliert sie den Überblick. Es ist zu viel. Nicht nur die Kisten und losen Gegenstände auf dem Dachboden. Nicht nur die Anrufe, die noch gemacht werden müssen, die An- und Abmeldungen, sondern alles. Sie selbst ist sich zu viel. Es ist zu viel, übrig zu bleiben. Es ist zu viel verlangt, funktionieren zu müssen. Es ist alles zu viel, weil es alternativlos an ihr hängt. Nach einem halben Tag ein- und ausräumen, beginnt sie die Telefonate zu erledigen. Das Schlimmste ist, wenn Menschen auf die Nachricht vom Tod der Mutter antworten: „Ach, ich dachte, sie wäre längst schon tot.“ Jede Reaktion hatte sie sich vorstellen können, aber nicht das.