Lesetagebuch „Die Ilias, der Tod und das Leben“

Die Ilias, der Tod und das Leben“ von Jonas Grethlein, das ich dank Xeniana entdeckt habe, ist ein Buch, das mich seit gestern begleitet. Es geht um die Ilias und um Achill, das stimmt, und das wäre kein Grund für mich gewesen, das Buch lesen zu wollen. Es geht aber auf eine Art und Weise um diesen Helden, die zutiefst menschlich ist, die etwas aussagt über das Leben (und Lesen) an sich.

Gleich zu Anfang schreibt Grethlein z.B.: „Wir schätzen Literatur nicht zuletzt, weil sie unsere Phantasie anregt. Die Romantiker haben das nachdrücklich betont. Friedrich Schlegel etwas notiert: „Denn das ist der Anfang aller Poesie, den Gang und die Gesetze der vernünftig denkenden Vernunft aufzuheben und uns wieder in die schönste Verwirrung der Phantasie, in das ursprüngliche Chaos der menschlichen Natur zu versetzen, für das ich kein schöneres Symbol bis jetzt kenne, als das bunte Gewimmel der alten Götter.“

Aussparungen, die das Interesse des Lesers lenken, ebenso wie die Wirkung direkter Ansprache, wer will lernt auch einiges über Erzähltechniken.

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