Zweifel

Wenn ich sicher bin, wohin der Weg führt, bleibe ich stehen, verliere die Lust, ihn zu beschreiten. Dann warte ich auf die Dämmerung, auf Regen. Auf irgendeinen Umschwung. Einen Einfall. Aber eigentlich warte ich einzig und allein auf die Rückkehr des Zweifels. Auf alles, was in der Lage ist, die Gewissheit auszulöschen, damit das Feuer der Suche mich wieder vorantreibt. Aber wann gibt es das schon, Momente in denen ich genau zu wissen meine, wo es lang geht? Ist das nicht ein sicheres Zeichen dafür, das ich in die Irre laufe? Daher das Zögern. Zweifel und Zögern. Ein gutes Paar.

1 Kommentar zu „Zweifel

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